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Im unteren Teil dieser Seite finden Sie Berichte zu diesen Themen und weitere Bilder unserer Zwergschnauzer |
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Warum einen Zwergschnauzer ? |
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12 Zwergschnauzer schwarz - silber von den kleinen Räubern mit Ihren Besitzern und Züchterin Elke Stork vierte von links auf der Jahressiegerauslese, alle Hunde mit Bestbewertung, drei Zuchtgruppen, darunter die Zuchtgruppenjahressieger von über 20 Zuchtgruppen. |
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- im unteren Teil weitere Bilder von unseren Hunden - |
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Pinscher - Schnauzer - Klub - von Deutschland - 1895 - 4 28 99 Remscheid Barmer Str. 80 Telef. 0 21 91 / 5 40 42 Fax 0 21 91 / 9 83 04 12 |
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G. & W. Schicker - Kosmos Verlag |
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Urlaub in Dänemark |
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Die Rute unserer Hunde : |
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Als Züchter von Zwergschnauzern schwarz -silber trimme ich selbstverständlich die von uns gezüchteten Hunde selbst, und so möchte ich an dieser Stelle auf das Zurechtmachen der Rute eingehen. Da die Zwergschnauzer ein mittellanges Haarkleid tragen sollten, ist es wohl sinnvoll, auch an der Rute die Haare ein wenig stehen zu lassen. Ich schneide die Haare von unten nach oben spitz zu, wie auf dem Foto gut zu sehen ist. Es sollten keine langen Fahnen sein, so ca. 2 cm unten stehen lassen, und dann nach oben schmaler werden. Die Haare werden auf der Rute in der gleichen Länge getrimmt wie auf dem Rücken, sodass man einen gleichmässigen Übergang vom Rücken zur Rute bekommt. Wenn der Hund mit der Maschine geschoren wird, so ist es ebenfalls ratsam die Rute in der gleichen Länge zu scheren wie das Rückenhaar. Auch Schnauzer oder Riesenschnauzer können so zurecht gemacht werden. Dies, so meine ich, ergibt ein schönes Gesamtbild unserer Hunde. Diese Empfehlung ist nicht der Standart, sondern meine persönliche Meinung. Unsere Hündin Nikita (Galerie) geboren am 14.09.1998 also 3 Monate nach dem Inkrafttreten des Rutenkupierverbots (01.06.98) in Deutschland, wurde auf sieben Ausstellungen unter 6 verschiedenen Zuchtrichtern mit dieser so zurechtgemachten Rute sieben mal schönster Jüngstenhund der Schau. |
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Der Hund sitzt, hinter den Hund stellen,die Haare am Kopf vom Ansatz der weissen Haare angefangen nach vorne zur Nasenspitze kämmen. Die anderen Kopfhaare nach hinten käm- men. Jetzt sollte mann die langen Haare auf dem Kopf von hinten bis zu dem weissen Ansatz kurz abschneiden. Dies geht mit einer Haarmaschiene von hinten nach vorne mit 5 oder 7mm Scherkopf oder man zupft das Haar mit der Hand kurz.(beim erstenmal nehme ich die Maschine) Die weissen und schwarzen Haare,die nach vorne gekämmt worden sind, werden nun am Auge entlang einwenig schräg zur Nasenspitze angeschnitten.Den Hund am Bart gut festhalten, und dann von oben mit einer spitzen Schere die schwarzen Haare aus den weissen Haaren herausschneiden, die schwarzen Haare in der Mitte bleiben stehen.Die Haube sollte man bis zur Nasenspitze wachsen lassen. Trotz der langen Haube sieht der Hund alles und sehr gut ! |
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Der Bart : |
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Den Bart, Stolz eines jeden Zwerg, Mittel oder Riesenschnauzers sollte man schon ein wenig pflegen. Mit der Maschine das Haar vom Ohr bis zum Auge kurz abschneiden. Den Kopf des Hundes anheben, und das gleiche von unten, das Haar von unten nach oben mit der Maschine kurz abschneiden. (achten Sie darauf das Sie die Haare von unten nur bis zum Kopfansatz abschneiden, also das Haar am Hals kürzen.Den Bart immer nach vorne kämmen. Sollte der Hund kein Barthaar bekommen, so ist möglicherweise das Haar zu hart und bricht ab, oder der Hund spielt viel mit dem Ball oder Stock und bricht sich so die Barthaare ab. ( bei den schwarz - silber sollten Sie die schwarzen Haare vom Nasenrücken aus wachsen lassen, genau so lang wie die weissen Barthaare. |
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Die Abzeichen : |
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Die schwarz - silbernen Zwergschnauzer haben vorne an der Brust zwei weisse Abzeichen. Diese sollten Sie mit der Schere zu Dreiecken schneiden. Kämmen Sie dazu alle Haare an der Brust nach unten, schneiden Sie nun die schwarzen Haare oberhalb gleichmässig in einer Geraden von links nach rechts ab.Unten schneiden Sie die weissen Haare vom Ansatz der Beine ein wenig gerade zur Mitte und dann schräg nach oben bis zum Ansatz der schwarzen Haare. Nach Möglichkeit sollten die schwarzen Haare, die die weissen Abzeichen teilen stehen gelassen werden. |
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Allgemeines Erscheinungsbild des Zwergschnauzers : |
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Klein, kräftig, eher gedrungen als schlank, rauhhaarig, elegant, das verkleinerte Abbild des Schnauzers, ohne die Mängel zwergenhafter Erscheinung. Ohren und Rute naturbelassen. Die Wiederristhöhe bei Rüden & Hündinnen zwischen 30 und 35 cm. Gewicht zwischen ca. 4,5 - 8 kg. Das Milchgebiß hat 28 Zähne,ausgewachsen hat der Hund 42 Zähne.Die Rüden sind mit ca. 9 Monaten ausgewachsen, bei den Hündinnen sagt man bis zur ersten Hitze mit 6 Monaten.(die Hunde können auch nach dieser Zeit noch ein wenig wachsen) |
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Ursprung : |
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Deutschland ist Standard -gebendes Land. |
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Standard : |
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Original - Standard vom 06.04.2 000 bei der Geschäftsstelle des Pinscher-Schnauzer-Klubs in Remscheid Telef. 0 21 91 / 5 40 42 oder unten auf dieser Seite zu finden. |
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Grundsätzlich kauft man einen Zwergschnauzer, oder alle anderen Rassen die im PSK sind nur bei einem Züchter der Mitglied im Pinscher und Schnauzer Klub ist. Lassen Sie sich die Ahnentafeln der Hündin und des Rüden zeigen(es muss das Emblem des PSK - VDH und der FCI auf der Ahnentafel vorhanden sein) Schauen Sie sich die Welpen beim Spielen an, sind Sie frei oder verstecken Sie sich bei Ihrem Besuch? Wie ist das Wesen der Mutterhündin, ist Sie bei Ihren Welpen und spielt mit Ihnen. Wie und wo sind die anderen grösseren Tiere untergebracht. Jeder Züchter im PSK gibt Ihnen gerne nähere Auskunft wenn Sie Fragen haben. Sollten Sie sich nicht ganz sicher sein, so besuchen Sie einen weiteren Züchter um zu vergleichen. Welpen werden im PSK nicht vor der neunten Lebenswoche abgegeben. (ist für das Sozialverhalten der Welpen untereinander und mit der Mutterhündin sehr wichtig ) Der Preis für einen Welpen ist Sache des Züchters. |
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Wenn Sie den Welpen vom Züchter abholen, nehmen Sie einen alten getragenen Pullover mit, (nicht gewaschen) darin bringen Sie den Welpen nach Hause, so kann er Ihren Geruch aufnehmen und wird in seiner neuen Umgebung immer in Ihrer Nähe sein und fühlt sich auf Ihrem Arm sicher und geborgen. (auf keinen Fall in eine Box oder in den Kofferraum oder alleine auf die Rückbank)Holen Sie den Welpen morgens ab,so hat er Zeit sein neues Zuhause im Hellen kennenzulernen.Der Welpe schläft am Anfang noch sehr viel. Sobald er wach wird, auf dem Arm in den Garten und dahin setzen wo er sein kleines oder grösseres Geschäft machen soll. Zurück lassen Sie Ihn laufen, dieses wiederholen Sie des öfteren. Wenn der Welpe beim Spielen plötzlich anfängt zu schnuppern und sich im Kreis dreht, sofort auf den Arm und in den Garten tragen, zurück wieder laufen lassen.(sollte alles gut gegangen sein, ihn loben und ein kleines Leckerchen) Wenn Sie sich ein wenig Mühe geben , so werden Sie sicherlich schnell einen stubenreinen Hund haben, dann freut sich Frauchen und Herrchen und der Hund. Für Nachts kaufen Sie eine abschliessbare Box, (auch für den Urlaub im Hotel gut) nach dem letzten Gassigehen so ca. 22 bis 23 Uhr, je nachdem wann Sie selber schlafen gehen, legen Sie den Hund in die Box, schliessen die Box und stellen ihn neben ihr Bett. So ist er nicht alleine, hat Ihre Nähe und wird sich melden wenn er des nachts sein Geschäft machen muss. (in der Regel machen die Hunde kein kleines oder grösseres Geschäft in Ihrem Körbchen.)Wenn Sie merken das der Welpe des Nachts durchschläft, stellen Sie die Box dorthin, wo er seinen festen Platz in Ihrer Wohnung haben soll, lassen aber die Box zu. Tagsüber lassen Sie die Box auf, sodass er sich , sollte er müde werden, dorthin zurückziehen kann. Beim Spazierengehen bauen Sie ein Vertrauensverhältnis zum Hund auf, lassen Sie Ihn kurz von der Leine, nach einer Zeit rufen Sie Ihn, (sollte er nicht sofort kommen, mit Leckerchen locken) nach einer Zeit wieder von der Leine lassen, usw. Benutzen Sie keine Ziehleine nur kurze Leinen , entweder geht der Hund bei Fuss mit der Leine oder er darf frei im Wald oder auf den Feldwegen laufen. Bestrafen Sie den Hund niemals mit der Hand, nehmen Sie eine Zeitung oder Fliegenklatsche.(er könnte Angst vor Ihrer Hand bekommen) Sollten jetzt noch Fragen sein,so rufen Sie den Züchter Ihres Hundes an, jeder seriöse Züchter freut sich wenn er etwas über seine Tiere erfahren kann, und wird sicherlich alle Ihre Fragen die Sie noch haben beantworten. |
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Warum einen Zwergschnauzer ? |
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Der Zwergschnauzer schwarz - silber ist der ideale Familienhund, er ist treu und wachsam, hält zu seiner Familie, geht nicht so schnell zu Fremden, ist mit seiner Grösse ein ausdauern der ganzer Kerl. Im ausgewachsenen Alter (15 Monaten) läuft er gut und gerne ca. 20 km am Fahrrad (mit Pausen und im Trab) Beim Spazierengehen schafft er mehr als das doppelte. Er ist nicht empfindlich, ob im Winter bei Minus - Temperaturen(beim Spazierengehen im Schnee nicht stehenbleiben,Pfoten mit Ballistrolöl einreiben)oder im Hochsommer (das Haar kurz halten). Er ist nicht überzüchtet, ist gelehrig , man kann mit Ihm die Begleithundeprühfung machen,Breitensport, Flyball oder Agillity betreiben, oder nur zum Liebhaben und Spazierengehen. Bei Gefahr ist es kein Problem Ihn kurzfristig auf den Arm zu nehmen.Wir selber und auch die Besitzer unserer Hunde fliegen zum teil mit ihm in den Urlaub, bei der Fluggesellschaft mit der Buchung anmelden, vorher mit dem Hotel sprechen Dies sind nur einige wenige Argumente die für den Zwergschnauzer sprechen. Egal aus welchen Grund man sich einen Zwergschnauzer anschaffen möchte, man wird von seinem Wesen und seiner Treue sicherlich nicht enttäuscht sein. |
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Eines sollten Sie noch bedenken : Für einen Hund, insbesondere aber für einen Welpen, benötigt man viel Zeit und noch mehr Geduld. Ständiges alleine lassen tut Ihrem Hund nicht gut,es sollte absolut die Ausnahme sein. Geht es aber wirklich nicht anders, sollten Sie sich für ein anderes weniger anspruchsvolles Tier entscheiden. Denn Sie wollen doch ein angenehmes, ausgeglichenes Familienmitgied. Damit beide, der Hund und Sie Freude miteinander haben. Denken Sie auch daran, dass Sie mit der Anschaffung eines Hundes eine finanzielle Belastung auf lange Zeit eingehen. Die Kosten für Futter und Pflege sollten Sie nicht unterschätzen. Und der Tierarzt kostet auch Geld, jährliche Impfungen, Ihr Hund kann einmal krank werden. Und auch dann sollten Sie in der Lage sein, Ihrem Liebling die bestmögliche Behandlung ermöglichen zu können. Wenn dieses alles Sie nicht abschrecken kann, wenn Sie auf Ihren Hund auch im Urlaub nicht verzichten wollen, dann sind Sie bei den Züchtern des Pinscher und Schnauzer Klub’s willkommen. |
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FCI - Standard Nr. 183 / D ZWERGSCHNAUZER URSPRUNG : Deutschland. DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 06. 04. 2000. VERWENDUNG : Haus- und Begleithund. KLASSIFIKATION FCI Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer Molossoide - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen. Sektion 1 Pinscher und Schnauzer. Ohne Arbeitsprüfung. KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Um die Jahrhundert-wende machte ein Schnauzerzwerg aus dem Raume Frankfurt/M. seinen Weg, damals noch als rauhhaariger Zwergpinscher bezeichnet. Es war keine leichte Aufgabe, aus den verschiedenen Formen, Grössen und Typen und dem Wirrwarr der harten, weichen und seidigen Haarstrukturen einen Kleinhund zu schaffen, der dem Exterieur und den Wesensqualitäten seines grösseren Bruders, dem Schnauzer, voll entsprach. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Klein, kräftig, eher gedrungen als schlank, rauhhaarig, elegant, das verkleinerte Abbild des Schnauzers, ohne die Mängel zwerghafter Erscheinungen. WICHTIGE PROPORTIONEN : Quadratischer Bau, wobei die Widerristhöhe etwa der Rumpflänge entspricht. Die Gesamtlänge des Kopfes (Nasenspitze bis Hinterhauptbein) entspricht der Hälfte der Rückenlänge (Widerrist bis Rutenansatz). VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Seine Wesenszüge entsprechen denen des Schnauzers und werden durch Temperament und Gebaren eines Kleinhundes geprägt. Klugheit, Unerschrockenheit, Ausdauer und Wachsamkeit machen den Zwergschnauzer zum angenehmen Haushund wie auch zum Wach- und Begleithund, der auch in einer kleinen Wohnung problemlos gehalten werden kann. KOPF : OBERKOPF : Schädel : Kräftig und langgestreckt, ohne stark hervortretendes Hinterhauptbein. Der Kopf soll zur Wucht des Hundes passen. Die Stirn ist flach und verläuft faltenlos und parallel zum Nasenrücken. Stop : Erscheint durch die Brauen deutlich ausgeprägt. GESICHTSSCHÄDEL : Nasenschwamm : Die Nasenkuppe ist gut ausgebildet und stets schwarz. Fang : Er endet in einem stumpfen Keil. Der Nasenrücken ist gerade. Lefzen : Schwarz, fest und glatt an den Kiefern anliegend, Lefzenwinkel geschlossen. Kiefer / Zähne : Kräftiger Ober- und Unterkiefer. Das vollständige Scherengebiss (42 Zähne gemäss der Zahnformel) ist kräftig entwickelt, gut schliessend und rein weiss. Die Kaumuskulatur ist kräftig entwickelt, doch darf keine stark ausgebildete Backenbildung die rechteckige Kopfform (mit Bart) stören. Augen : Mittelgross, oval, nach vorne gerichtet, dunkel, mit lebhaftem Ausdruck; Lider gut anliegend. Ohren : Klappohren, V-förmig, hoch angesetzt und gleichmässig getragen, die Ohrinnenkanten an den Wangen anliegend, noch vorn in Richtung Schläfe gedreht, wobei die parallele Faltung den Oberkopf nicht überragen soll. HALS : Der muskulöse Nacken ist erhaben gewölbt. Der Hals geht harmonisch in den Widerrist über. Kräftig aufgesetzt, schlank, edel geschwungen und zur Wucht des Hundes passend. Die Kehlhaut liegt straff und faltenlos an. KÖRPER : Obere Profillinie : Vom Widerrist ausgehend, nach hinten leicht abfallend. Widerrist : Bildet die höchste Stelle der Oberlinie. Rücken : Kräftig, kurz und stramm. Lenden : Kurz, kräftig und tief. Der Abstand vom letzten Rippenbogen bis zur Hüfte ist kurz, damit der Hund kompakt wirkt. Kruppe : In leichter Rundung verlaufend, unmerklich in den Rutenansatz übergehend. Brust : Mässig breit, im Querschnitt oval, bis zu den Ellenbogen reichend. Die Vorbrust ist durch die Brustbeinspitze markant ausgebildet. Untere Profillinie und Bauch : Flanken nicht übermässig aufgezogen, mit der Unterseite des Brustkorbes eine schön geschwungene Linie bildend. RUTE : Naturbelassen. GLIEDMASSEN VORDERHAND : Allgemeines : Die Vorderläufe sind, von vorn gesehen, stämmig, gerade und nicht eng gestellt. Die Unterarme stehen, seitlich gesehen, gerade. Schultern : Das Schulterblatt liegt fest dem Brustkorb an, ist beiderseits der Schulterblattgräte gut bemuskelt und überragt oben die Dornfortsätze der Brustwirbel. Möglichst schräg und gut zurückgelagert, beträgt der Winkel zur Waagrechten ca. 50°. Oberarm : Gut am Rumpf anliegend, kräftig und muskulös, Winkel zum Schulterblatt etwa 95° bis 105°. Ellenbogen : Gut anliegend, weder aus- noch einwärts drehend. Unterarm : Von allen Seiten gesehen völlig gerade, kräftig entwickelt und gut bemuskelt. Vorderfusswurzelgelenk : Kräftig, stabil, sich nur unwesentlich von der Struktur des Unterarms abhebend. Vordermittelfuss : Von vorn gesehen senkrecht, von der Seite betrachtet leicht schräg zum Boden stehend, kräftig und leicht federnd. Vorderpfoten : Kurz und rund, Zehen eng aneinanderliegend und gewölbt (Katzenpfoten), mit kurzen, dunkeln Nägeln und derben Ballen. HINTERHAND : Allgemeines : Von der Seite gesehen schräg gestellt, von hinten gesehen parallel verlaufend, nicht eng gestellt. Oberschenkel : Mässig lang, breit und kräftig bemuskelt. Knie : Weder ein- noch auswärts gedreht. Unterschenkel : Lang und kräftig, sehnig, in ein kraftvolles Sprunggelenk übergehend. Sprunggelenk : Ausgeprägt gewinkelt, kräftig, stabil, weder nach innen noch nach aussen gerichtet. Hintermittelfuss : Kurz und senkrecht zum Boden stehend. Hinterpfoten : Zehen kurz, gewölbt und eng aneinanderliegend; Nägel kurz und schwarz. GANGWERK : Elastisch, elegant, wendig, frei und raumgreifend. Die Vorderläufe schwingen möglichst weit vor, die Hinterhand gibt - weit ausgreifend und federnd - die erforderliche Schubkraft. Der Vorderlauf der einen und der Hinterlauf der anderen Seite werden zugleich nach vorne geführt. Rücken, Bänder und Gelenke sind fest. HAUT : Am ganzen Körper eng anliegend. HAARKLEID HAAR : Das Haar soll drahtig hart und dicht sein. Es besteht aus einer dichten Unterwolle und dem keineswegs zu kurzen, harten, dem Körper gut anliegenden Deckhaar. Das Deckhaar ist rauh, lang genug, um seine Textur überprüfen zu können, weder struppig noch gewellt. Das Haar an den Läufen neigt dazu, nicht ganz so hart zu sein. An der Stirn und den Ohren ist es kurz. Als typisches Kennzeichen bildet es am Fang den nicht zu weichen Bart und die buschigen Brauen, die die Augen leicht überschatten. FARBE : Rein schwarz mit schwarzer Unterwolle. Pfeffersalz. Schwarzsilber. Rein weiss mit weisser Unterwolle. Für pfeffersalzfarbig gilt als Zuchtziel eine mittlere Tönung mit gleichmässig verteilter, gut pigmentierter Pfefferung und grauer Unterwolle. Zugelassen sind die Farbnuancen vom dunklen Eisengrau bis zum Silbergrau. Alle Farbspiele müssen eine den Ausdruck unterstreichende dunkle Maske aufweisen, die sich harmonisch dem jeweiligen Farbschlag anpassen soll. Deutlich helle Abzeichen am Kopf, auf der Brust und an den Läufen sind unerwünscht. Für die schwarzsilberne Farbe gilt als Zuchtziel schwarzes Deckhaar mit schwarzer Unterwolle; weisse Abzeichen über den Augen, an den Backen, am Bart, an der Kehle, an der Vorderseite der Brust zwei geteilte Dreiecke, am Mittelfuss der Vorderläufe, an den Pfoten, an der Innenseite der Hinterläufe und am After. Stirn, Nacken und Aussenseiten der Ohren sollen, wie das Deckhaar, schwarz sein. GRÖSSE UND GEWICHT : Widerristhöhe : Rüden und Hündinnen zwischen 30 und 35 cm. Gewicht : Rüden und Hündinnen ca. 4,5 bis 7 kg. FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. Insbesondere Schwerer oder runder Oberkopf. Stirnfalten. Kurzer, spitzer oder schmaler Fang. Zangengebiss. Stark hervortretende Backen oder Backenknochen. Helle, zu grosse oder runde Augen. Tief angesetzte oder sehr lange, unterschiedlich getragene Ohren. Lose Kehlhaut. Wamme, schmaler Halsrücken. Zu langer, aufgezogener oder weicher Rücken. Karpfenrücken. Abfallende Kruppe. Zum Kopf hin geneigter Rutenansatz. Lange Pfoten. Passgang. Zu kurzes, langes, weiches, gewelltes, zottiges oder seidiges Haar. Braune Unterwolle. Bei Pfeffersalzfarbigen: Aalstrich oder schwarzer Sattel. Nicht sauber voneinander getrennte Brustdreiecke bei Schwarzsilber. Über- oder Untergrösse bis zu 1 cm. SCHWERE FEHLER Plumper oder leichter, niedriger oder hochläufiger Bau. Umgekehrtes Geschlechtsgepräge (z.B. rüdenhafte Hündin). Nach aussen gedrehte Ellenbogen. Steile oder fassbeinige Hinterhand. Zu langer Unterschenkel. Nach innen gedrehte Sprunggelenke. Zu kurzer Hintermittelfuss. Weisses oder fleckiges Haar bei den Farbschlägen schwarz und pfeffersalz. Fleckiges Haar bei den Farbschlägen schwarzsilber und weiss. Über- oder Untergrösse von mehr als 1 cm und weniger als 2 cm. AUSSCHLIESSENDE FEHLER Missbildungen jeglicher Art. Mangelhafter Typ. Gebissfehler wie Vorbiss, Rückbiss, Kreuzbiss. Grobe Fehler in den einzelnen Regionen wie Gebäudefehler, Haar- und Farbfehler. Über- oder Untergrösse von mehr als 2 cm. Scheues, aggressives, bösartiges, übertrieben misstrauisches, nervöses Verhalten. N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
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